Nach einem Vortrag von Dr. Marco von Münchhausen zu dem Thema „innerer Schweinehund wurde, wie so oft die Frage gestellt, ob die Tipps, die auf der Bühne gegeben werden, auch von den Referenten selbst zu 100% befolgt werden.

Als ich ein klares „Nein“ als Antwort hörte, war ich im ersten Moment beruhigt. Jedoch gab es einen Folgesatz. Er setze zwar nicht alles in Leben zu 100% um, weiß aber, wie es geht und wo man ansetzen soll. Es kam noch eine weitere Antwort, die mich sehr beeindruckte. Dr. von Münchhausen sagte: „Ich habe mir schon viele Ziele im Leben gesteckt, jedoch waren es nicht die Ziele, die zu mir passen. Deshalb habe ich diese auch nicht weiterverfolgt.“

Sie werden sich wahrscheinlich fragen, wieso ich mit diesem Thema anfange. Als Resilienz Experte und Ressourcen Forscher verteilt man bei einer Veranstaltung viele wertvolle Tipps und Tricks, wie man seine Wachstumskraft steigert, beziehungsweise was man alles beachten soll, um glücklich und erfolgreicher zu werden.

Da ich mit meiner neuen Homepage und auch vielen anderen Dingen in der Vergangenheit sehr wenig Zeit mit den wesentlichen Dingen in meinem Leben verbrachte, habe ich eine Entscheidung getroffen. Alle diejenigen, die schon mal auf einer Veranstaltung von mir waren wissen, dass ich immer sage, dass es nur zwei Arten von Entscheidungen gibt – getroffene und nicht getroffene.

Ich habe beschlossen ein paar Dinge in meinem Leben zu verändern. Wie zum Beispiel weniger Zeit mit meinem Handy (Außenwelt) und mehr Zeit mit mir, meinen Zielen, Wünschen und Visionen zu verbringen. Aus diesem Grund wurden diverse Apps von meinem Mobiltelefon gelöscht – Facebook, und LinkedIn vergeuden nun keinen Bit Speicherplatz mehr auf meinem Handy. Es reicht die Zeit, die ich während der Arbeitszeit auf diesen Plattformen verbringe.

Vielleicht sagen Sie: Na und? und Sie haben absolut Recht. Vielleicht ist es kein Thema für Sie, aber es ist eines für mich. Möglicherweise haben Sie andere Dinge, die Ihnen Ihre Zeit und Energie rauben.

Und nun komme ich zum High Light:

Start des Jogging Programms: Schweinehund – 0:3 – Ronald

Körperliche Ertüchtigung ist bekannter Weise gesund. Wenn sich schon Gesundheitsexperten von unterschiedlichen Krankenversicherungen bei öffentlichen Veranstaltungen brüsten, jeden Tag Sport zu betreiben, auch wenn man es ihnen nicht ansieht, kann ich als Resilienz Experte nicht daneben stehen und sagen, dass sich meine sportliche Betätigung auf das Stiegen steigen in Büro und Wohnung beschränkt.

Erster Tag: Mit volle Begeisterung bin bald in der Früh aufgestanden, um meinen Vorsatz des morgendlichen Joggens nachzukommen. Ich war begeistert, habe die Zähne geputzt und die Laufschuhe gesucht. Handy zuhause gelassen um die Vögel und die Natur wahrzunehmen. Als ich zuhause ankam, war ich wirklich stolz auf mich den inneren Schweinehund besiegt zu haben. Status: Ronald 1 – Schweinehund 0

 

Zweiter Tag: Der Schweinehund wirft mir den ersten Knüppel zwischen die Füße. Beim Blick aus dem Fenster sehe ich meinen Nachbarn das Eis von der Windschutzscheibe seines Autos kratzen. Es ist kalt, sehr kalt. Mit weniger Begeisterung habe ich wieder meine Laufschuhe gesucht und bin raus in die Natur. Neben den Vögeln habe ich auf dem Weg auch ein paar Leute getroffen, die mich mit einem freundlichen „GUTEN MORGEN“ grüßten. Dies sind Worte, die man als selbständiger Einzelunternehmer nur selten außerhalb der Familie hört. Ziel erreicht, Joggen durchgezogen. Status Ronald 2 – Schweinehund 0

Dritter Tag: Das morgendliche Aufwachen ist mir ein wenig schwerer gefallen als an den ersten beiden Tagen. Mit dem Glaubenssatz: Heute wird ein toller Tag habe ich mich aus dem Bett gewälzt. Ich hatte noch nicht mal die Augen richtig offen, sitzt schon der Schweinehund vor der Tür und erinnert mich daran, dass ich richtig Rückenschmerzen habe (wahrscheinlich Muskelkater). Die Begeisterung nun Laufen zu gehen hat sich sehr in Grenzen gehalten. Nach einem Kaffee habe ich ihm aber den Kampf angesagt. Rein in die Laufschuhe und ab auf die Piste. Spannenderweise waren die Schmerzen nach drei Minuten verschwunden und der körperlichen Ertüchtigung stand nichts mehr im Weg. Ich glaube die Leute auf der Straße kennen mich nun auch schon, weil ich öfters „GUTEN MORGEN“ hörte, als am Tag zuvor und das hebt meine Laune ungemein. Status: Ronald 3 – Schweinehund 0

Und so geht es weiter… Ich habe mir vorgenommen das nun täglich die nächsten sechs Wochen durchzuziehen. Dann haben sich mein Körper und auch mein Geist daran gewohnt – der Schweinehund kann sich ein anderes Herrchen suchen.

Vielleicht sagen Sie sich, na ich bin gespannt wie lange der Kerl seinem Vorsatz nachkommt. Ich kann Sie nur einladen mich danach zu fragen, wenn Sie mich sehen. Gerne jederzeit. Wenn Sie mich auf der Straße sehen oder bei einem Resilienz Vortrag. Ich schreibe dies alles nicht nur für Sie. Ich schreibe den Text auch für mich. Weil es wäre wirklich peinlich für mich, wenn ich als Resilienz Trainer und Coach meine eigenen Tipps nicht befolgt. (Das würde ja nicht sehr authentisch wirkenJ)

Ich kann Ihnen nur empfehlen auf den eigenen Körper zu hören, der Ihnen sagt, was Sie benötigen. Es gibt immer wieder Menschen, die Ihre Entscheidungen in Fragen stellen und Sie von Ihrem Weg abbringen wollen. Das gehört einfach dazu. Glauben Sie an sich und lassen Sie sich von niemand abhalten Ihre Ziele zu verfolgen, um ein erfolgreiches glückliches und ausgeglichenes Leben zu führen.

Ihr Ronald Lengyel

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